• Mission Hoffnung

So haben die kleine Anna und ihre Mutter wieder Hoffnung für die Zukunft


Die fünfjährige MOKI Klientin Anna ist seit Geburt schwer behindert, bekommt Sondenernährung und muss zeitweise beatmet werden. Sie darf und kann keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Damit ist sie in der höchsten Pflegegeldstufe 7.

Annas Mutter ist, nachdem der Vater die Familie verlassen hat, alleinerziehend. Sie sind noch verheiratet, leben aber in Scheidung. Der Kindesvater bezahlt den festgesetzten Unterhalt von Euro 400,- für die Tochter und Euro 100,- für die Mutter. Für Anna gibt es noch die erhöhte Familienbeihilfe.

Außer Pflegegeld, Unterhalt und FBH gibt es kein weiteres Einkommen. Neben den Fixkosten für Wohnen/Energie/Kommunikation/Mobilität/Versicherungen sind die Ausgaben/Selbstbehalte für Pflege und Betreuung sowie für die Medikamente für Anna so hoch, dass der Familie für Ernährung und Kleidung nur Euro 215,- im Monat bleiben.

Annas Mutter absolviert im dritten Semester das FH Studium der Diätologie als Vollzeitstudentin und ist damit vom Bezug von Arbeitslosengeld/Notstandshilfe/Mindestsicherung und aller damit verbundenen Vergünstigungen ausgeschlossen. Ihr früherer Beruf war Internationale Zugbegleiterin.

Es ist unrealistisch, dass sie diesen Beruf mit unregelmäßigen Dienstzeiten jemals wieder ausüben kann. Daher hat sie sich für einen Beruf entschieden, der ihr in Zukunft eine berufliche Tätigkeit ermöglicht, die mit den Anforderungen der Betreuung der Tochter vereinbar ist.

Das FH Studium dauert 6 Semester und Annas Mutter ist dabei, das dritte Semester erfolgreich abzuschließen. Die Perspektive, das gesamte Studium erfolgreich zu absolvieren, ist gegeben, wenn Anna weiterhin im gleichen Ausmaß betreut und gepflegt werden kann. MOKI-Wien betreut Anna monatlich durchschnittlich 43 Stunden. Der Selbstbehalt dafür beträgt Euro 338,84 (=7,88x43).

Nachdem alle Ersparnisse aufgebraucht sind, kann Frau B. unter den geschilderten Umständen bis zum Abschluss des Studiums diesen Selbstbehalt nicht leisten.

MOKI-Wien bittet Mission Hoffnung - Kinderkrebs Sozialhilfe, den monatlichen Selbstbehalt für die Pflege und Betreuung von Euro 338,84 für die nächsten 18 Monate zu übernehmen.

Mission Hoffnung - Kinderkrebs Sozialhilfe hat die Kosten für den Pflegeselbstbehalt von € 6.099,12 für 18 Monate übernommen und konnte doppelt helfen. Dieses Mail von Annas Mutter hat uns viel Freude bereitet:

DANKE! Nach drei harten Jahren konnte ich mein Studium der Diätologie endlich abschließen. Der zeitliche, finanzielle und logistische Aufwand dahinter war enorm. All dies wäre ohne die finanzielle Zuwendung von Mission Hoffnung - Kinderkrebs Sozialhilfe und MOKI niemals möglich gewesen! Bitte leiten Sie mein Mail inklusive Anhang an die großzügigen Spender weiter! Anni und ich sind unglaublich dankbar und werden diesen Funken der Hoffnung weitergeben. Jetzt mache ich mich als mobile Kinderdiätologin für chronisch kranke Kinder und Jugendliche in Wien selbstständig.

„Mission Hoffnung - Kinderkrebs Sozialhilfe“ erfolgreich absolviert!

Liebe Grüße,

Stephanie B