• Mission Hoffnung

Michi


Der 9-jährige Michael ist seit 2007 nach einem Ertrinkungsunfall schwerst spastisch beeinträchtigt und lebt in Molln mit seiner Familie (Mutter Sabine, Vater Wolfgang und Geschwister Christin-Marie und Alexander). Er wird großteils von seiner Mutter versorgt. Michael kann weder schlucken/essen, noch sprechen oder gehen. Ernährt wird Michi über eine Gastrotubesonde mittels hochkalorischer Sondennahrung. Zusätzlich wird 4-stdl. Flüssigkeit zugeführt, sowie Mundpflege durchgeführt, um Austrocknung zu vermeiden. Aufgrund erhöhter Speichelproduktion muss Michi regelmäßig (ca.2-4 stdl.) abgesaugt werden. Leider hat der Junge mit häufig auftretenden Pneumonien zu kämpfen und muss des Öfteren Antibiotika zu sich nehmen. Außerdem braucht Michi regelmäßig Inhalationen, um seine Atemwege frei zu halten.

An schlechteren Tagen muss Michi häufig abgesaugt werden, bekommt schwer Luft und will nicht flach liegen. Wenn er krank ist, lacht Michi nicht. Geht es Michi gut, d.h. er speichelt weniger, bekommt gut Luft und ist gesund, dann lacht Michi viel, vor allem wenn er bekannte Kinderreime oder -lieder hört und Radfahrbewegungen macht. Manchmal verträgt er auch die Sondennahrung mit den Medikamenten schlecht. Sein empfindlicher Magen reagiert dann mit Erbrechen. Wenn es seine Spastik zulässt, kann Michi kurze Zeit sitzen, braucht aber meist Unterstüzung, bzw. rutscht aus der Lagerung. Aufgrund seiner Lungenproblematik will Michi großteils aufrecht sitzen, braucht aber auch da Unterstützung, da er nicht lange seinen Kopf halten kann.

Die Mutter bekommt einmal pro Woche von einer mobilen Krankenschwester von MOKI OÖ Entlastung, wo sie u.a. die Körperpflege mit Massage übernimmt. Zusätzlich kommen Physio- und Ergotherapeut 1x pro Woche.

Mission Hoffnung – Kinderkrebs Sozialhilfe hilft mit der Übernahme des Selbstbehalt von € 30,80 je Stunde für die MOKI-Schwester ein wenig aus.