• Mission Hoffnung

Michaela


Michaela ist ein 13-jähriges Mädchen mit frühkindlichem Autismus ohne Spracherwerb und einer Stoffwechselkrankheit names Acyl-CoA-Dehydrogenase-Kurzkettenmangel, Epilepsie und schwerer geistiger Behinderung, Inkontinenz, Lymph-und Lipödem an beiden Beinen und Muskelhypotonie. Durch ihre Behinderung braucht sie eine 1:1 Betreuung aufgrund Eigen-und Fremdgefährdung. Gott sei Dank kann Michaela gehen, leider ist sie von der geistigen Entwicklung her auf einem Stand eines 9 Monate alten Babys, wodurch sie Situationen im Alltag nicht einschätzen kann. Michaela braucht ihre täglichen Spaziergänge, weil ihre ödematösen Beine sich sonst verschlimmern würden.

Dadurch dass Michaela absolut keine Gefahreneinschätzung hat, würde sie auf fahrende Autos zulaufen, in der Küche in die eingeschaltene Küchenmaschine greifen, sich Strohhalme ins Ohr stecken, auf die Couch würde sie hinaufklettern und kopfüber runterfallen, die Klobürste als Haarbürste benutzen.

Dies sind nur einige Schwierigkeiten, die im Alltag von Michaela, die von ihren Eltern über alles geliebt wird, auftauchen. Durch die intensive Betreuung kann die Mutter nicht neben Michaela putzen, waschen oder kochen. Dies erledigt sie, wenn Michaela von jemand anderem stundenweise betreut wird.

Durch die Tatsache, dass Michaela nun bald das gleiche Körpergewicht hat wie ihre Mama ist es außerdem notwendig, dass sich die Mutter mit Körpertraining und Muskelaufbau an die körperlich immer anstrengender werdende Aufgabe vorbereitet, denn sie hat leider selbst Wirbelgleiten und bekommt dies nur in den Griff wenn sie regelmäßig Sport macht.

Da sie ihre Tochter in dieser Zeit nicht betreuen kann ist ihre Moki-Schwester Veronika eine riesengroße Hilfe. Denn während sie mit Michaela spazieren geht, sie massiert, wickelt und füttert, kann die Mama 2 mal wöchentlich für 1,5 h in Ruhe trainieren.

Brief der Mama an Mission Hoffnung – Kinderkrebs Sozialhilfe: „ ... Ich freue mich, dass nun diese Entlastung dank Ihrer großzügigen Spende ein paar Stunden mehr im Monat stattfinden kann und möchte mich dafür sehr herzlich im Vorhinein bei Ihnen bedanken.“