KINDERKREBS SOZIALHILFE

DIAGNOSE KREBS

HILFE IN EINER SCHWIERIGEN ZEIT

Rund 300 Kinder und Jugendliche erkranken Jahr für Jahr an Krebs. Trotz des medizinischen Fortschrittes ist die Krankheit nach wie vor lebensbedrohlich!
Die Diagnose bedeutete für jede Familie nicht nur einen Schock, sondern belastet das Leben aller Familienmitglieder auf viele Jahre enorm.
Acht von zehn der jungen Patienten überleben die bösartige Krankheit. Voraussetzung für die hohen Heilungschancen ist eine äußerst intensive und einschneidende Behandlung. Über einen langen Zeitraum - oft über ein Jahr - gehören häufige stationäre Aufenthalte zur Durchführung der Therapie oder zur Behandlung der teilweise lebensbedrohlichen Komplikationen und Nebenwirkungen zum Alltag. Der erlebte Ausnahmezustand belastet viele Familien auf extreme Weise.

DER TUMOR WUCHERT IN DER GANZEN FAMILIE

Die Krebserkrankung eines Kindes ist für die ganze Familie eine kaum vorstellbare Belastung. Die Eltern verbringen viele Stunden mit ihrem kranken Kind in Kliniken und Ambulanzen. Oft muss ein Elternteil seine Berufstätigkeit aufgeben, um ganz für das erkrankte Kind da sein zu können. Die finanziellen Einbußen sind erheblich und können zu einer weiteren Bedrohung werden.

UNTERSTÜTZUNG - RASCH UND UNBÜROKRATISCH

Regelmäßige Besuchsfahrten zur Klinik; notwendige Umbauten in der Wohnung; erhöhte Kosten für Ernährung und Bekleidung durch besondere Hygienevorschriften; Herzenswünsche des kranken Kindes, die man ihm erfüllen will; Geschwisterbetreuungskosten; Psychologische Betreuung; vor der Erkrankung aufgenommene Kredite für die neue Wohnung, die bedient werden müssen - Die Liste ist schier endlos.

Die Kinder-Krebs-Sozialhilfe hilt Familien, die durch die Krebserfahrung ihres Kindes in Not geraten sind. Betroffene erhalten - bei nachgewiesener Befdürftigkeit - finanzielle Unterstützung wo es am dringendsten notwendig ist.

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Geschwisterkinder - die vergessenen Patient*innen

Krebs trifft die ganze Familie - Geschwisterkinder stehen oft im Schatten
 

Die Betreuung des kranken Kindes erfordert volle Kraft und Aufmerksamkeit. Besonders die Geschwister treten mit ihren Wünschen und Bedürfnissen in den Hintergrund und bekommen weniger Aufmerksamkeit als das erkrankte Kind.
 

Häufig haben Geschwisterkinder mit geringem Selbstwertgefühl und Schuldgefühlen zu kämpfen. Sie beschäftigen sich mit vielen Fragen rund um Krankheit und Tod, Schuld oder Gerechtigkeit, die sie in der Regel aber kaum mit einer geeigneten Person besprechen können: die Eltern sollen nicht belastet werden, und „fremde“ Personen reagieren oft wenig hilfreich. Diese Kinder behalten ihre Fragen und Sorgen oft für sich und ziehen sich zurück, die „schwierigen“ Gefühle wie Wut, Angst oder Traurigkeit werden hinuntergeschluckt. Das Kind will keine weitere Belastung sein. Eine mitunter lebenslange Traumatisierung kann die Folge sein.

 

Geschwistercamps – Hilfe für die „vergessenen Patient*innen“
 

In den Camps sind die Geschwisterkinder die „Stars“: ihre Ängste, Sorgen und Gedanken werden ernst genommen, sie bekommen 100%-ige Aufmerksamkeit. Speziell ausgebildete Psychotherapeut*innen und Erlebnispädagog*innen unterstützen die Kinder und Jugendlichen dabei, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und mit den vielen unterschiedlichen Gefühlen besser umgehen zu können. Für die Kinder bedeuten diese Tage nicht nur eine kurze Auszeit, Spiel und Spaß, sondern auch Austausch mit anderen Kindern, die in ähnlichen Situationen leben. Im Idealfall können die Kinder kontinuierlich über mehrere Jahre betreut werden. So kann eine stabile therapeutische Beziehung entstehen, die dazu beiträgt, das Kind durch die schwere Zeit zu tragen.

Die Kosten für die Geschwistercamps müssen von den Familien selbst getragen werden. Aber in der Regel sind die finanziellen Ressourcen der Familie durch die Betreuungskosten für das an Krebs erkrankte Kind bereits ausgeschöpft – für die Geschwister fehlt das Geld.
 

Mission Hoffnung – Kinderkrebs Sozialhilfe finanziert Campplätze für Geschwisterkinder, wenn die Eltern die Betreuungskosten nicht stemmen können!

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Wenn aus Träumen Sorgen werden – Kinder mit Neurofibromatose

Neurofibromatose ist eine genetisch bedingte Tumorerkrankung, die ca. 800 Kinder und Jugendliche in Österreich betrifft. Die Krankheit ist derzeit unheilbar und kann Tumore überall an den Nerven im Körper verursachen und zu chronischen Schmerzen, Funktionsausfällen, Blindheit, Taubheit, aber leider auch zum Tod führen.

Wie sich die Krankheit manifestiert kann nicht vorhergesagt werden, der Krankheitsverlauf kann ganz unterschiedlich verlaufen. Betroffene und deren Familien leben daher in ständiger Angst vor medizinischen Problemen. Die psychische Dauerbelastung ist sehr intensiv.


 

Austausch, Therapie, den Alltag abschalten
 

Die Diagnose NF ist nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für ihre Familien ein Schock. Das Gefühl der Hilflosigkeit, tausende Fragen und das Sich-alleingelassen-Fühlen setzen vielen Betroffenen und ihren Angehörigen sehr zu. Hier kann es entscheidend weiterhelfen, andere Menschen in derselben Situation kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Das ist der Grundgedanke des NF Familienwochenendes und der NF Jugendwoche!

Das NF Familienwochenende
 

Betroffene Familien können sich ein Wochenende lang in der Natur kennenlernen, als Familie gemeinsam Aufgaben lösen und vom Alltag abschalten. Pferdetherapie, Gruppenübungen und gemeinsame Aktivitäten schweißen zusammen und geben Kraft für die Bewältigung des Alltags. Jedes Jahr steht unser Wochenende unter einem anderen Motto und jedes Mal ist es ein einzigartiges Erlebnis. Am Ende gehen die Familien nicht nur erholt aus dem Wochenende, sondern auch reich an nachhaltigen, positiven Erfahrungen. Sie gehen nicht länger alleine nach Hause, sondern mit frisch geknüpften Freundschaften.

Die NF Jugendwoche
 

Jährlich finden sich am idyllischen Lichtblickhof junge Menschen mit NF zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und gemeinsam zu wachsen. Das Miteinander steht dabei im Vordergrund. Durch Pferdetherapie und herausfordernde Gruppenaktivitäten stärken sie ihr Selbstbewusstsein und erlangen neue Kompetenzen, die sie auch im Alltag einsetzen können. Besonders in der Jugend wird vielen Betroffenen bewusst, dass sie sich anders fühlen und oft auch anders behandelt werden. Sozialen Anschluss zu finden, kann schwierig sein. Zu sehen, dass sie nicht allein mit ihrem Schicksal sind und Freundschaften zu anderen NF Betroffenen, helfen enorm bei der Alltagsbewältigung und der Stärkung des Selbstvertrauens.

Mission Hoffnung – Kinderkrebs Sozialhilfe finanziert die Teilnahme am NF Familienwochenenden und der NF Jugendwochen für Kinder und Familien die es sich finanziell nicht leisten können.

"... es gibt nur einen Weg: den Weg nach vorne! Man muss lernen, von Tag zu Tag zu leben. Man freut sich über jeden kleinen Fortschritt, jede Unterstützung.
Jeder Lichtblick ist ein Schritt in Richtung Heilung!"

Eine betroffene Mutter

Selbsthilfegruppe

UNTERSTÜTZUNG - RASCH UND UNBÜROKRATISCH

Die Kinder-Krebs-Sozialhilfe hilt Familien, die durch die Krebserfahrung ihres Kindes in Not geraten sind. Betroffene erhalten - bei nachgewiesener Bedürftigkeit - finanzielle Unterstützung wo es am dringendsten notwendig ist.

"In Zeiten, in denen man sich nichts sehnlicher als ein Stück Normalität zurückwünscht und man oft nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht, war ihre finanzielle Unterstützung für uns mehr als nur ein kleiner Silberstreifen am Horizont."

Eine betroffene Mutter