• Mission Hoffnung

RAINBOWS - für Kinder in stürmischen Zeiten

"Abschied nehmen"

Der Tod eines geliebten Menschen stellt für Kinder eine unglaubliche Belastungssituation dar. Die Welt gerät komplett aus den Fugen.

RAINBOWS unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung dieser Extremsituation. Das Angebot erfolgt zeitlich und örtlich flexibel, angepasst an die Bedürfnisse der Betroffenen. Die Kinder werden in ihren Ressourcen im Umgang mit dem Tod gestärkt, erfahren eine Begleitung in ihrer Trauer und finden durch Erinnerungsarbeit und Abschiedsrituale einen individuellen Weg in ihrem Trauerprozess.

Der Kostenanteil für eine RAINBOWS Begleitung nach Tod beträgt pro Stunde € 46,-.

Die Begleitung umfasst sieben Treffen mit den Kindern und zwei Gespräche mit den Elternteilen/ Bezugspersonen. Bei Bedarf kann die Begleitung verlängert werden.

"Scheiden tut weh":

Für Kinder und Jugendliche ist es oft besonders schwer, die neue Lebenssituation nach einer Trennung/ Scheidung zu bewältigen. Sie reagieren auf die erlebten Trennungserfahrungen sehr unterschiedlich. Ängste, Rückzug und Depressionen, aber auch Aggressionen und Schulschwierigkeiten sind häufige Reaktionen. RAINBOWS kann helfen!

Das gruppenpädagogische Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche von 4-17 Jahren. In 14 wöchentlichen Gruppentreffen unter der Leitung einer qualifizierten Gruppenleiterin werden wichtige Themen in Zusammenhang mit Trennung/ Scheidung altersgerecht und kreativ bearbeitet. Die Kinder erhalten Anregungen, ihre Gefühle auf verschiedene Arten zum Ausdruck zu bringen und lernen, mit der neuen Familiensituation besser zu Recht zu kommen. Drei begleitende Gespräche mit den Elternteilen runden das gruppenpädagogische Angebot ab. Der Kostenanteil, der selbst aufgebracht werden muss beträgt € 239,-. www.rainbows.at

Allein von 2018-2020 konnte Mission Hoffnung – Kinderkrebs Sozialhilfe 504 Kindern mit insgesamt € 97.204,46 eine Begleitung nach Scheidung oder Tod durch den Verein RAINBOWS ermöglichen. Da solche Schicksalsschläge oft auch finanzielle Sorgen mit sich bringen, konnten wir die Kosten für jene Kinder übernehmen, die sonst nicht in der Lage gewesen wären, den Selbstbehalt zu bezahlen. Wir werden dieses Projekt selbstverständlich auch weiterhin unterstützen.